Dienstag, 18. Mai 2021

Schein oder Wirklichkeit!?

Schein oder Wirklichkeit!? Unser Auge lässt sich ständig täuschen. Die Fotos, die hier im BG 12 im Kunstunterricht zum Thema „Optische Täuschungen“ und „3-D-Effekte“ entstanden sind, zeigen Unwirkliches... - oder?! Schwebende Anfangsbuchstaben des eigenen Namens oder Löcher im Tisch - alles täuschend echt! Schaut es euch an... und... - kommt ihr drauf? (Eva Koltermann)

Samstag, 10. April 2021

‚Fördern und Fordern‘ mit eTwinning

Selbst wenn wir uns unter dem Einfluss der Pandemie häufig widrigen Lehr- und Lern-Bedingungen gegenübersehen, möchten wir unsere Schülerinnen und Schüler natürlich dennoch bestmöglich fördern und fordern. Dieses Prinzip individueller Förderung ist fester Bestandteil aller Bildungsangebote des BK Kohlstraße. Ein Schlaglicht auf die Arbeitsergebnisse unseres aktuell laufenden eTwinning-Projekts soll verdeutlichen, wie auch unter erschwerten Bedingungen diesem Prinzip nachgekommen werden kann.

In unserem Projekt ‚Involve me and I learn – A project without words‘ kooperiert die elfte Klasse unseres Beruflichen Gymnasiums Erziehungswissenschaften mit einer Grundschulklasse in Frankreich. Hierbei schlüpfen die Schüler*innen in die Rolle von Erzieher*innen und kreiieren für die Partner-Kids vielfältige Aufgaben, durch die die Kinder ganze ‚ohne Worte‘ aktiviert werden. Das erfolgreiche Projekt befindet sich in diesem Jahr bereits im dritten Durchlauf und wird in diesem Jahr – ganz zeitgemäß – als Corona-Edition durchgeführt.

Um den Nutzen zu verdeutlichen, den Schülerinnen und Schülern aus eTwinning-Projekten ziehen können, seien beispielhaft Isabelle und Maxi aus der aktuellen Projektklasse erwähnt.

Isabelle:

Isabelle hat für ihre Gruppe die Programmierung des Computerspiels übernommen, das im Mittelpunkt der Aufgabe ‚Coding for the kids‘ steht. Sie hatte die wunderbare Idee, sich die Tatsache zunutze zu machen, dass die Kinder ihrer frz. Partnergruppe große Harry-Potter-Fans sind, wie wir dem Vorstellungsvideo aus Frankreich entnehmen konnten.

Sie hat nun ein Spiel erstellt, bei dem zwei französische Kinder geschickt kooperieren müssen, um einer kleinen Hexe zu helfen, bunte Eulen, die sich auf Wolken tummeln, wegzuzaubern.

Hier ein paar Szenenbilder:







Eine solche Programmierung ist, vor allem, wenn man wie Isabelle über keine Programmier-Erfahrung verfügt, eine sehr fordernde Aufgabe, die ohne Anstrengungsbereitschaft, Geduld, Durchhaltevermögen und Präzision zum Scheitern verurteilt ist.

Isabelle aber hat all diese Fähigkeiten an den Tag gelegt und sich ‚durchgebissen‘. Sie hat zahllose Stunden damit verbracht, ihre Idee planvoll und strukturiert umzusetzen.

Sie hat auch nicht kapituliert, wenn es mal ein Problem gab, das sie nicht alleine lösen konnte. So hat sie das Forum der Programmierplattform Scratch genutzt, um mit Hilfe des ‚Schwarmwissens‘ der Community eine Lösung zu finden. Wie nebenbei schulte sie dabei noch ihre Englischkompetenz:



Nach erfolgreichem Abschluss der Aufgabe schreibt sie in einer Rückmeldung:

 

Sehr geehrte Frau Feldhaus,

ich habe heute weiter am Projekt gearbeitet und nach einem leicht frustrierenden Start, an dem ich ein paar Fehler gemacht habe, habe ich es jetzt, glaube ich, so wie wir es besprochen haben, geschafft. :D

(…)

Vielen lieben Dank nochmal für Ihre Zeit, die tollen Tipps und Verbesserungsvorschläge! Am Anfang hätte ich nie gedacht, dass ich sowas auf die Beine stellen könnte.

Liebe Grüße

Isabelle


Auf das Ergebnis ihrer Arbeit können sie und ihre Gruppe zurecht stolz sein!

Ergänzt wird das Spiel durch die Hardware in Form von Game Pads und einem Zauberstab, sowie dem sog. 'Makey-Makey', einem Microcontroller, der es den Kids ermöglicht, das Spiel nicht langweilig vor dem Monitor zu spielen, sondern mit Game Pads und Zauberstab aktiv in die Rolle der kleinen Hexe zu schlüpfen. Ein besonderer Dank geht auch an Isabelles Gruppen-Kollegin Inessa für das Basteln des Zubhörs! Das Spiel-Set kann somit in Kürze auf die Reise nach Frankreich gehen.

Game Pads, Zauberstab und Makey Makey

Maxi:

Maxis Engagement ist ebenfalls eine typische eTwinning-Story. Er programmierte ein hochkomplexes ‚Jump-and-run‘ Spiel, das den kleinen Igel durch unterschiedliche Welten hüpfen lässt.

Aber damit nicht genug! Maxi, unser Musik-Genie, hat gleich noch mehrere Lieder komponiert, um die unterschiedlichen Level des Spiels angemessen zu untermalen.

Er schreibt:


Hallo Frau Feldhaus,  

(…) Ich fand einfach die fertige Musik von Scratch langweilig, und da ich sowieso gerne komponiere, habe ich die Chance genutzt :).

(…) Ich freue mich sehr, dass sowas geschätzt wird. 

Liebe Grüße 

Maxi

 

Hier nur drei seiner insgesamt sieben (!) Kompositionen, zum Mitlesen und Reinhören:

Song 'Forest'

Bitte anklicken für eine Großansicht


Song 'Winter'

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Song 'Stars'

Bitte anklicken für eine Großansicht


Es zeigt sich also: eTwinning-Projekte bieten den idealen Rahmen - und nicht zuletzt den Freiraum -  dafür, dass Schülerinnen und Schüler individuell gefördert und gefordert werden. Sie entwickeln Anstrengungsbereitschaft, gehen an die eigenen Grenzen und darüber hinaus, sie können aber auch ihre Kreativität, bestehende Talente und Vorlieben so einbringen, dass sie sich als selbstwirksam erleben und zu einem erfolgreichen Projektausgang beitragen können.

Uns bleibt nur, allen eTwinning-Schülern, die einen derartigen Einsatz zeigen, für ihr Engagement zu danken!

Für einen Überblick über alle Beiträge zu diesem Projekt klicken Sie bitte hier

Steffi Feldhaus 

Mittwoch, 17. Februar 2021

Dingen ein Gesicht verleihen

Die Dinge zuhause im Home-Schooling mal etwas anders betrachten, das machten sich die Kinderpfleger:inen zur Aufgabe. Mit etwas Humor bearbeiteten sie die Kunstaufgabe unter dem Motto "Augen auf! Augen drauf!" Und schnitten aus Papier ein paar Kreise aus, die sie dann mit Stiften bemalt zu comichaften Augen umfunktionierten. Nun suchten sie Gegenstände, auf die sie die Augen platzierten und ihnen damit ein "Gesicht" verliehen. Eine abwechslungsreiche künstlerische Spielerei, die die Auszubildenden nun statt mit den Kindern im Praktikum zuhause für sich selbst durchführten. Wer besonders kreativ war, hat sich zu den kleinen Gesichtern auch noch eine Geschichte ausgedacht. 

Viel Spaß beim Anschauen!


Donnerstag, 11. Februar 2021

Naturfotografie

Die Schüler der Klasse 12 des Beruflichen Gymnasiums sollten in Anlehnung an die Naturfotografie der bekannten amerikanischen Fotografin Nan Goldin eigene Naturbilder erstellen. Außerdem konnten sie, ähnlich wie der schweizer Künstler Daniel Spoerri, Alltagssituationen bewusst machen und diese dann abfotografieren. Hier sind ein paar der besten Ergebnisse zu sehen.








Samstag, 26. Dezember 2020

eTwinning: Gymnasiasten und Grundschüler kreieren kollaborative Kunstwerke

In unserem fächerübergreifenden eTwinning-Projekt, in dem das Berufliches Gymnasium des BK Kohlstraße mit einer Grundschulklasse in Frankreich kooperiert, können wir nun die Ergebnisse unser Kunst-Kooperation präsentieren! 

Was hat es mit dieser Aufgabe auf sich?

Der rote Faden unseres Projekts ist, dass unsere Gymnasiasten mit Schwerpunkt Erziehungswissenschaften die französischen Grundschul-Kids in unterschiedlichen Aufgaben und Fächern 'ohne Worte' aktivieren. Hier durfte natürlich das Fach Kunst nicht fehlen.

So hat jeder unserer Schüler ein postkartengroßes Bild gestaltet, das als Grundlage und als Impuls für die Franzosen dienen sollte.

Hier ein paar Fotos vom Entstehungsprozess, der von meiner Kollegin Frau Rickert in ihren Kunst-Stunden begleitet wurde:






Hier die fertigen Postkarten, kurz bevor sie nach Frankreich auf die Reise gingen:


Die französische Kids gingen mit Feuereifer an die Arbeit...


In diesem Film präsentieren sie die fertigen Kunstwerke. Leider dürfen wir aus Gründen des Datenschutzes die Gesichter der Kinder nicht zeigen - aber nach ihrem fröhlichen Lachen zu urteilen, hat ihnen die Arbeit an der Aufgabe großen Spaß gemacht und sie sind stolz auf ihre Ergebnisse!

 

 
Für einen Überblick über alle Beiträge zu diesem Projekt klicken Sie bitte hier
 
 

Steffi Feldhaus

Montag, 16. November 2020

Die 'Corona-Edition' unseres eTwinning-Projekts im Beruflichen Gymnasium

Auch in diesem Jahr führt die 11. Klasse unseres Beruflichen Gymnasiums ein Projekt im Rahmen der Inititative eTwinning durch. Hierbei handelt es ich um die Neuauflage des sehr erfolgreichen Projekts aus den beiden Vorjahren: 'Involve me and I learn' - A project without words.

Leider wurden wir im letzten Jahr 'auf der Zielgeraden' durch Corona jäh ausgebremst - wir konnten die zentrale Aufgabe 'Coding for the kids' nicht zuendeführen, und auch unsere Projektaufgabe in Sport sowie die Abschlusspräsentationen konnten wir nicht angehen.

Natürlich hat die Pandemie uns auch in diesem Jahr fest in ihrem Griff. Doch wir lassen uns nicht beirren, machen stattdessen aus der Not eine Tugend. Wir werden die Projektaufgaben entsprechend anpassen - was durchaus spannende Neuerungen mit sich bringt.

Somit erklären wir das diesjährige Projekt hiermit offiziell zur 'Corona-Edition'!

In diesem Jahr kooperieren wir mit einer Gruppe von Drittklässlern der Ecole Aragon Prévert in Le Houlme in Frankreich.

Unsere Projektschüler der Klasse 'BG11'...

...und dies sind unsere kleinen Projektpartner:

Aus Gründen des Datenschutzes wurden die Gesichter der Kinder verpixelt.

Da der Schwerpunkt unseres Beruflichen Gymnasiums auf den Erziehungswissenschaften liegt, werden unsere Schüler auch in diesem Jahr ganz praktisch pädagogisch arbeiten können. Besonders spannend ist, dass die Sprache hierbei - wie der Projekttitel schon nahelegt - eine sehr untergeordnete Rolle spielt.

Das übergreifende Projektziel ist es also, die französischen ‚kids‘ ohne viele Worte zu ‚aktivieren‘. Dieses Setting entspricht der Situation, der sich viele Erzieher, Grundschullehrer oder anderweitig mit Kindern arbeitende Fachkräfte in der Praxis heute immer häufiger gegenübersehen.

Die Projektinhalte sind vielfältig. Zunächst haben wir uns den Franzosen in einem kleinen Video vorgestellt. Passend zur 'Corona-Edition' unseres Projekts haben wir in diesem Jahr einen anderen Ansatz gewählt als sonst: Jeder Schüler und jede Schülerin hat sich selbst in der Freizeit - zuhause, draußen auf dem Sportplatz, bei der Ausübung eines Hobbies etc. gefilmt. So hat sich ein sehr persönlicher und vor allem 'unmaskierter' Einblick ergeben.

Hier eine kleine Collage aus allen Szenenbildern unseres Vorstellungsfilms:

Die französischen Kinder und ihre Lehrerin Stéphanie sind begeistert! Sie arbeiten derzeit an ihrem Antwortfilm.

Wir freuen uns auf eine spannende Kooperation und werden an dieser Stelle zeitnah über weitere Projektaktivitäten berichten.

Steffi Feldhaus


Donnerstag, 28. Mai 2020

Home Schooling


Home-Schooling heißt das Schlagwort in Corona-Zeiten.
Die beiden Unterstufen der FS (Fachschule Sozialpädagogik), also unsere angehenden Erzieher:innen, hatten im Fach Kunst von Frau Koltermann die Hausaufgabe bekommen, ihre schönsten Erlebnisse und Eindrücke fotografisch zu dokumentieren. Dabei sind tolle Fotos entstanden, von den wir hier einige präsentieren möchten.




Donnerstag, 5. März 2020

eTwinning-Projekttag: Programmieren für die polnischen Kids!

Am vergangenen Montag hat die eTwinning-Gruppe des Beruflichen Gymnasiums intensiv an der Programmier-Aufgabe unseres diesjährigen 'project without words' gearbeitet: Die Schülerinnen und Schüler hatten in den vergangenen Wochen Ideen für Denk- und Bewegungsspiele entwickelt, die unsere polnischen Projekt-Partner der Szkoła Podstawowa nr 23 w Gdyni ohne viele Worte aktivieren sollen.

Alle Spiele sollten eine Programmierung auf der Plattform Scratch beinhalten. Wir verwenden zusätzlich das Makey Makey, einen Microcontroller, der zu einer kreativen Verwendung im Zusammenhang mit Scratch geradezu einlädt.

Einige unserer Makey Makeys und weiteres Zubehör

Da Programmierkenntnisse heutzutage immer wichtiger werden, war dies eine gute Gelegenheit, unsere Schüler über einen fachlichen Kontext an diese Materie heranzuführen.

Max verleiht der Programmierung des 'Fußball-Tennis' der Löwen-Gruppe den letzten Schliff

Um auch im Hinblick auf den erziehungswissenschaftlichen Schwerpunkt unseres Beruflichen Gymnasiums ein gutes Fundament für diese Projekt-Aufgabe zu legen, sollten sich die Schüler mit einem Fachtext zu 'Spielen in der Grundschule' zunächst in die Thematik einarbeiten.

Am Montag nun wurden die Spiel-Ideen in die Tat umgesetzt: Die Programmierungen konnten abgeschlossen werden und das Spielzubehör wurde gebastelt.

Bastelarbeiten der Delfin-Gruppe

Natürlich wurde abschließend auch alles ausgiebig getestet. Schließlich sollen die Spiele reibungslos funktionieren, wenn die polnischen Kinder sie ausprobieren!

Die Panda-Gruppe testet Programmierung und Zubehör

Der Projekttag war sehr produktiv, und schon in der nächsten Woche kann das Paket mit allen Materialien auf den Weg nach Polen gehen. Wir freuen uns jetzt schon auf die Reaktionen der Kids!

Steffi Feldhaus
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Mittwoch, 18. Dezember 2019

Unser eTwinning-Projekt auf der Shortlist für den 'Zukunftspreis Innovative Unterrichtsideen' der Cornelsen Stiftung

Wir freuen uns sehr, mitteilen zu können, dass unser eTwinning-Projekt 'Involve me and I learn!' aus dem Schuljahr 2018/19 es auf die Shortlist für den 'Zukunftspreis Innovative Unterrichtsideen' der Cornelsen Stiftung geschafft hat!

Der Zukunftspreis zeichnet außergewöhnliche Schulprojekte aus, die die folgenden Kriterien erfüllen:

  • Das Projekt widmet sich einem zukunftsweisenden Thema
  • Es verfolgt einen innovativen Ansatz
  • Die Umsetzung ist stimmig und nachvollziehbar
  • Die Projektergebnisse sind mit eigenen Mitteln oder in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen evaluiert worden
  • Methodik und Herangehensweise sind auf andere Schulen übertragbar


Für einen Platz auf dem Siegertreppchen hat es nicht ganz gereicht, aber wir freuen uns, als eines der besten Projekte aus über hundert Mitbewerbern ausgewählt worden zu sein.

Steffi Feldhaus



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